Erst im letzten Jahr hat Equipe Cerámicas sein 25. Jubiläum gefeiert, erzählt Thorsten Dietzel, Verkaufsleiter DACH, stolz. Im Laufe seiner Geschichte hat das Unternehmen eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen: Aus einem Hersteller von Bordüren und Spezialteilen wurde ein wichtiger Motor für die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region Castellón.
Heute ist Equipe einer der führenden Hersteller von kleinformatigen Keramikfliesen für Wände und Böden. Das Unternehmen zeichnet sich durch hochwertiges Design, hohe Produktqualität sowie ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit aus. Mit über 40 Kollektionen, mehr als 2.000 Produkten und rund 4.000 Referenzen bietet Equipe ein breites, an Markttrends angepasstes Sortiment.
Video-Interview mit Thorsten Dietzel, Verkaufsleiter DACH Equipe:
Effiziente und nachhaltige Fliesenproduktion
Equipe setzt in allen Produktionsschritten auf ökologische Nachhaltigkeit und reduziert durch moderne Technologien, effizienten Ressourceneinsatz und erneuerbare Energien konsequent Emissionen und Umweltbelastungen. Seit kurzem fertigt Equipe als einer der wenigen europäischen Fliesenhersteller auch in einem vollelektrischen Keramikofen.
Elektroofen versus Gasofen
Eher unspektakulär wirkt der preisgekrönte vollelektrische Keramikofen, wir berichteten hier, in der Produktionshalle von Equipe, verhältnismäßig klein in seinen Ausmaßen. Er läuft parallel zum herkömmlichen Gasofen, der weiterhin für das Brennen der Keramikfliesen im Einsatz ist, erklärt Produktionsleiter Pedro Nebot bei einem Rundgang durch die Werkshallen.
Einer Studie zur Folge erfüllen elektrisch gebrannte Fliesen laut Equipe dieselben Qualitätsstandards wie gasgebrannte – insbesondere hinsichtlich Biegefestigkeit, Wasseraufnahme, chemischer Beständigkeit, Farbgleichmäßigkeit und Oberflächenbeschaffenheit. Teilweise wurden sogar Verbesserungen festgestellt, etwa eine höhere thermische Homogenität, eine bessere optische Konsistenz und eine vollständigere Verglasung bei glänzenden Oberflächen. Lediglich bei matten Oberflächen trat ein leichter Satin-Effekt auf, der produktionstechnisch kontrolliert werden muss.

Obwohl für eine großflächige Einführung noch infrastrukturelle und wirtschaftliche Faktoren berücksichtigt werden müssen, bestätigt die Studie klar die technische Funktionsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftstauglichkeit des voll elektrischen Keramikofens im Einklang mit den Dekarbonisierungszielen der Branche und der EU.








