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XLight Calacatta green. Foto: Porcelanosa
XLight Calacatta green. Foto: Porcelanosa

Wie Porcelanosa eine natürliche Materialwirkung erzielt

Grafische Kontinuität zählt zu den zentralen Merkmalen der großformatigen Keramikoberflächen von XLight by Porcelanosa. Sie ermöglicht es, Aderungen und Farbverläufe über mehrere Platten hinweg fortzuführen – ähnlich wie bei natürlichen Materialien wie Marmor oder Stein, deren Strukturen sich über große Flächen hinweg erstrecken.

Aufeinander grafisch abgestimmte Varianten

Um diesen Effekt zu erreichen, entwickelt Porcelanosa für viele Kollektionen – wie beispielsweise Calacatta Green – mehrere aufeinander abgestimmte grafische Varianten derselben Platte. Diese sogenannten „Pattern“ oder grafischen Sequenzen werden so gestaltet, dass die Maserung von einer Platte zur nächsten logisch weitergeführt werden kann. Bei der Serie stehen beispielsweise mehrere unterschiedliche Grafiken im Format 120 × 270 cm zur Verfügung, die gezielt kombiniert werden können, um einen durchgehenden visuellen Verlauf zu erzeugen.

Das Ergebnis ist eine Oberfläche, die sich nicht als einzelne Fliesenfläche wahrnehmen lässt, sondern eher wie eine große, zusammenhängende Natursteinplatte wirkt. Besonders bei vertikalen Anwendungen wie Wandverkleidungen, Duschrückwänden oder Küchenflächen kommt dieser Effekt stark zur Geltung.

Großformat unterstützt den Effekt

Ein weiterer wichtiger Faktor für diese grafische Kontinuität ist das Großformat der XLight-Platten. Mit Formaten von bis zu 120 × 270 cm reduziert sich die Anzahl der Fugen erheblich, wodurch die grafische Linie nahezu ununterbrochen weitergeführt werden kann. Gleichzeitig ermöglicht die präzise digitale Dekorationstechnologie, die natürlichen Details von Marmoradern, Farbnuancen und Texturen mit hoher Auflösung zu reproduzieren.

Bei der Planung eines Projekts kann die Auswahl der einzelnen grafischen Varianten bewusst gesteuert werden. Architekten, Innenarchitekten und Fachhändler wählen dabei gezielt bestimmte Pattern aus, um eine harmonische Abfolge zu schaffen. Dadurch lassen sich sowohl ruhige Flächen als auch dynamische, stark geaderte Kompositionen gestalten.

Präzision bei Planung und Verlegung

Auch die Verlegetechnik spielt eine wichtige Rolle. Eine sorgfältige Positionierung der Platten sowie eine präzise Ausrichtung der grafischen Linien sorgen dafür, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Elementen möglichst natürlich wirken. Selbst kleine grafische Abweichungen zwischen den Platten werden bei der Entwicklung berücksichtigt, um eine möglichst authentische Anmutung zu gewährleisten.

Durch diese Kombination aus großformatiger Keramik, digitaler Drucktechnologie und bewusst gestalteten grafischen Sequenzen gelingt es Porcelanosa, keramische Oberflächen zu schaffen, die die Ästhetik eines natürlichen Materials über große Flächen hinweg nachbilden können. Die grafische Kontinuität wird so zu einem zentralen Gestaltungselement moderner Architektur- und Interior-Projekte.

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