Neustart für alfer aluminium und alferpro

Weg für Übernahme durch Finanzinvestor SOL Capital ist frei

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Die Gläubiger des Wutöschinger Profilherstellers alfer aluminium haben dem Insolvenzplan des Unternehmens mit großer Mehrheit zugestimmt. Das Amtsgericht Waldshut-Tiengen hat den Plan bestätigt, er wurde Ende vergangener Woche rechtskräftig. Damit ist der Weg endgültig frei für eine Übernahme von alfer aluminium durch den österreichischen Finanzinvestor SOL Capital und ein erfolgreiches Ende der Sanierung in Eigenverwaltung (wir berichteten bereits im Herbst letzten Jahres hier.)

„alfer aluminium kann das Sanierungsverfahren hinter sich lassen und sich wieder mit voller Kraft auf den Markt konzentrieren. Die Lösung mit SOL Capital sichert unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und den Standort für die Zukunft und schafft neue Möglichkeiten für die weitere Unternehmensentwicklung“, freuen sich die alfer-Geschäftsführer Martin Blatter und Markus Richter.

Die Übernahme markiert das erfolgreiche Ende der Suche nach Investoren, die von der Stuttgarter Unternehmensberatung Wintergerst aufgesetzt und durchgeführt wurde. Den Insolvenzplan hatte Dr. Tilo Schülke von der Kanzlei Schrade & Partner federführend erstellt.

„Der schnelle Abschluss des Verfahrens nach bereits rund neun Monaten zeigt eine der großen Stärken einer Sanierung in Eigenverwaltung. Die hohe Zustimmungsrate unter den Gläubigern zum Insolvenzplan und zur Übernahme durch SOL Capital gibt alfer aluminium Rückenwind für den Neustart“, sagt Dr. Dirk Pehl von Schultze & Braun, der zusammen mit seinem Kollegen Dr. Jürgen Erbe die Geschäftsführung von alfer aluminium durch das Sanierungsverfahren begleitet.

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