Foto: Villeroy & Boch

Villeroy & Boch Zwischenbericht drittes Quartal 2021

Anhaltend gute Geschäftsentwicklung auch im dritten Quartal 2021

Nach einem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal konnte der Villeroy & BochKonzern den Umsatz (inkl. Lizenzerlöse) um 24,7 % gegenüber dem Vorjahr auf 684,5 Mio. € steigern. Damit liegt der Konzern deutlich über dem durch die Corona-Pandemie beeinträchtigten Vorjahr und hat sogar ein Umsatzniveau erreicht, das erheblich über dem VorkrisenNiveau liegt.

Aufgrund des starken ersten Halbjahres und des sehr gut verlaufenen dritten Quartals konnte der Konzern die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021 mit einem operativen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 61,8 Mio. € (Vorjahr: 10,3 Mio. €) abschließen und somit einen deutlichen Ergebnisanstieg erzielen. Das Ergebnis des Vorjahres war allerdings durch den mit der Corona-Krise in Zusammenhang stehenden Nachfrageeinbruch und die nachfolgenden Werksstillstände bzw. -drosselungen belastet.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 einen Umsatz in Höhe von 477,8 Mio. € (Vorjahr: 383,8 Mio. €) und lag damit um 24,5 % über dem Vorjahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr vor allem im zweiten Quartal 2020 durch die Auswirkungen der Corona-Krise beeinträchtigt war. Erfreulicherweise konnte in allen Geschäftsfeldern ein Umsatzwachstum erzielt werden. Der Umsatzanstieg in Höhe von insgesamt 94,0 Mio. € zeigte sich dabei hauptsächlich im Geschäftsfeld Sanitärkeramik (+56,2 Mio. €), wo stark vom Trend der Renovierung des häuslichen Umfelds profitiert werden konnte. Aber auch in den Geschäftsfeldern Wellness (+15,2 Mio. €) und Armaturen (+12,6 Mio. €) konnten beachtliche Umsatzzuwächse erreicht werden. Der Unternehmensbereich Bad und Wellness schloss in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 vor allem aufgrund der äußerst Investitionen Ausblick für das Gesamtjahr 2021 positiven Umsatzentwicklung mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 50,2 Mio. € (Vorjahr: 19,3 Mio. €) ab.

Investitionen

In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 wurden Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 15,4 Mio. € getätigt (Vorjahr: 10,7 Mio. €). Davon entfielen 10,7 Mio. € auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness sowie 4,7 Mio. € auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle. Im Unternehmensbereich Bad und Wellness wurden insbesondere neue Anlagen für das Keramikwerk in Ungarn und das Möbelwerk in Österreich sowie Werkzeuge für die ViClean-Produktion erworben.

Ausblick für das Gesamtjahr 2021

Der Vorstand der Villeroy & Boch AG hat nach dem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2021 die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 nochmals angehoben. Wie mit der Ad-hoc-Mitteilung vom 29. September 2021 bereits veröffentlicht, erwartet der Vorstand nun eine Steigerung des Konzernumsatzes auf über 920 Mio. € sowie ein operatives Konzernergebnis von über 85 Mio. €. Die erneute Erhöhung der Ergebnisprognose beruht auf der höheren Umsatzerwartung für das Jahr 2021. Die operative Nettovermögensrendite wird aufgrund der angepassten Ziele in einem Korridor zwischen 25 % und 30 % erwartet. „Die auch im dritten Quartal anhaltend gute Geschäftsentwicklung spiegelt unsere aktuelle Marktpräsenz wider“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender des Villeroy & Boch-Konzerns. Nach wie vor bestehen Unsicherheiten bezüglich des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie. Mögliche Abschwächungen der aktuell sehr guten Entwicklung des Villeroy & Boch-Konzerns im vierten Quartal 2021 könnten sich aus dem weiteren Konjunkturverlauf im Baugewerbe und durch das zukünftige Konsumverhalten der privaten Haushalte ergeben, was derzeit jedoch eher unwahrscheinlich erscheint.

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