Sicis auf der Cersaie 2022

Wiederbelebung einer alten Technik in der Mosaikherstellung

Im 21. Jahr ihrer Teilnahme präsentierte Sicis auf der Cersaie in Bologna ein Konzept, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet. Im Fokus stand die Wiederbelebung einer alten Technik, der Mosaikherstellung und -verarbeitung, die sich im Laufe der Jahre zu einer modernen, effizienten und vielseitigen Beschichtungslösung weiterentwickelt hat.

Foto: Sicis

Und genau mit dem Mosaik wurde die diesjährige Präsentation eröffnet. Anhand von Schautafeln und inspirierenden Bilder und technischen Anleitungen wurde die Geschichte von Sicis von den Kollektionen aus Marmor und Glas bis hin zu den neuesten, mit ungewöhnlichen Formen wie der Raute von Crystal und dem Rhombus von Diamond, nachgezeichnet. Bis hin zu den allerletzten und ungesehenen Kollektionen: Trigono und Ragtime.

Trigono präsentiert dreieckige Mosaiksteine, die durch wechselnde Position und Farbe miteinander kombiniert werden können, um verschiedene kreative Möglichkeiten zu schaffen. Ragtime ist von der gleichnamigen afroamerikanischen Musikrichtung inspiriert, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten entstand und aus synkopierten und komplexen Rhythmen besteht. So wie in den Partituren kurze und lange Noten in wiederholter Abfolge aufeinander folgen, wechseln sich in den Designs der Kacheln dünne und dicke Linien in einer Kombination aus Vertikalen und Horizontalen ab. Auf diese Weise entstehen lebendige und originelle Kompositionen, die sich für die stilvolle Dekoration von Wänden und Böden eignen.

Foto: Sicis

Weiter ging es zu den Paneelen mit Pixel-, Kunst- und Hintergrundmosaik, um in den Bereich zu gelangen, der Vetrite gewidmet ist, den großen, von Sicis patentierten dekorativen Glasplatten. Neben den Kollektionen Gem Glass und Sight gab es hier die neueste Ergänzung, Onigem, die auf dem letzten Salone del Mobile als Weltpremiere vorgestellt wurde und auf der Cersaie in der gesamten Farbpalette zu sehen war. Die 14 Muster sind von den Nuancen und Adern des kalkhaltigen Onyx inspiriert und bieten mal zarte, mal intensive Farbtöne. Jede Farbe wird in drei bis vier verschiedenen Platten angeboten, um die Möglichkeit zu bieten, umfangreichere und gegliederte Kompositionen zu schaffen, ohne unbedingt auf eine Bookmatch-Anwendung zurückgreifen zu müssen. Schließlich hat auch die kleinere Version von Vetrite, Tile, nicht gefehlt. Die neuen Designs sind von der traditionelleren italienischen Keramik inspiriert, aber mit metallischen Farbtönen und Materialwahrnehmungen, die typisch für die Vetrite-Linie sind.

Foto: Sicis

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