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Schulungs-Oase mit Premium Zertifikat

Mit der „Schlüter-WorkBox“ hat Schlüter-Systems am Firmenstammsitz im April in Iserlohn ein modernes und nachhaltiges Schulungsgebäude eröffnet. Das neue Gebäude ist in vielerlei Hinsicht herausragend: So hat die Workbox die begehrte Platin-Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltige Bauen (DGNB) erhalten. Auch architektonisch setzt das Gebäude Zeichen.

Auch die Sicht von innen nach außen ist beeindruckend.
Auch die Sicht von innen nach außen ist beeindruckend.

Die Aus- und Weiterbildung von Fliesenprofis ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie von Schlüter-Systems. Schulungen für Fliesenleger und -verkäufer, aber auch interne Weiterbildungen sowie Seminare für Planer und Architekten sorgen dafür, dass alle Beteiligten immer auf dem neuesten Stand sind. Schon seit mehr als 15 Jahren führt das Unternehmen diese Schulungen in einem eigenen Seminargebäude am Hauptstandort in Iserlohn durch. Allerdings stießen die dort zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten wegen der großen Nachfrage seit einiger Zeit an ihre Kapazitätsgrenze. Darüber hinaus fehlte es an Räumlichkeiten für eine Ausstellung der eigenen Produkte und Systeme.
Ein neues Gebäude musste also her – eines, bei dem die Fliesen und der Fliesenleger ganz eindeutig und unverkennbar im Mittelpunkt stehen. „Daher haben wir nicht nur die Böden und Wände mit Keramik bzw. Naturstein gestaltet; auch im Außenbereich und an der Fassade haben wir mit attraktiven, großformatigen Fliesen gearbeitet“, erläutert Firmengründer Werner Schlüter.
Entstanden ist die WorkBox. „Die WorkBox ist ein Ort der Kommunikation. Uns war es wichtig, sich von den üblichen Bezeichnungen für solch ein Gebäude – wie Schulungs- oder Kompetenzzentrum, Forum o.ä. – abzugrenzen. Dabei halten wir den Wortbestandteil ‚Work‘ für wichtig, da in unseren Schulungen sowohl im praktischen als auch im theoretischen Teil gearbeitet wird.“, erklärt Geschäftsführer Udo Schlüter und ergänzt: „Der Name spiegelt zudem das klare kubische Design des Gebäudes wieder.“
Auf einer Grundfläche von rund 1.100 m2 bietet das neue Gebäude fünf großzügige Seminarräume – bei Bedarf entsteht dank des flexiblen Konzepts ein großer Tagungsraum mit einer Fläche von rund 280 m2. Hinzu kommen Arbeitsbereiche für den praktischen Teil der Workshops, die über eine entsprechende technische Ausrüstung verfügen. Die Seminarteilnehmer können außerdem drei separate Räume nutzen, um beispielsweise Besprechungen in kleinen Gruppen durchzuführen oder in den Pausen ungestört zu telefonieren. Im Erdgeschoss sind zudem zahlreiche Systemlösungen des Unternehmens in realen Einbausituationen dargestellt. Direkt neben dem Eingang lässt sich die Geschichte des Unternehmens interaktiv erleben: Eine Videowand, ausgestattet mit einem Bewegungssensor, zeigt Meilensteine der Firmengeschichte. Bewegt sich der Betrachter nach links oder rechts, wechselt entsprechend die Anzeige auf dem Bildschirm.

In der unteren Etage zeigt die Workbox animative Ausstellungsbeispiele der Schlüter Produkte.
In der unteren Etage zeigt die Workbox animative Ausstellungsbeispiele der Schlüter Produkte.
WB_Luftbild_Kunst
Aus der Luft gut zu sehen: das Kunstobjekt in Form eines Trapezes mit orangen Acrylglaswänden.

Bauen mit Identifikationsfaktor
Im gesamten Gebäude begegnen den Besuchern firmeneigene Lösungen – bzw. sogar schon, bevor sie es tatsächlich betreten. Denn die Fassade, die dank zahlreicher bodentiefer Fensterflächen für ein lichtdurchflutetes Gebäude sorgt, zieren 75 x 150 cm große Fliesen der Marke Iris in der Farbe metal grey. Für ihre sichere Verlegung kamen natürlich auch Schlüter-Produkte zum Einsatz. Die grauen Fliesen passen zum innovativen Sonnenschutzsystem, das die Glasflächen bei Bedarf verdunkelt und darüber hinaus als Einbruchschutz dient. Gleichzeitig bilden sie einen attraktiven Kontrast zum Orange, dass die Fassade rund um den Eingangsbereich dominiert – beide Farben sind Bestandteil des Firmen-Logos. Geschäftsführer Marc Schlüter: „Mit dem neuen Gebäude haben wir ein Identifikation erzeugendes Wahrzeichen geschaffen – die ‚Schlüter-typische‘ Architektur, die bereits unsere Neubauten in Nordamerika oder Spanien kennzeichnet, stellt auch hier einen klaren Bezug zur Unternehmenskultur her. Darüber hinaus betonen wir mit dieser Investition unseren nachhaltigen Bezug zum Firmenstandort Iserlohn.“
Das spiegelt auch der Außenbereich vor dem Haupteingang wider: Dort hat der Künstler Dr. Christoph Dahlhausen ein Werk geschaffen, das aus einer in den Boden eingelassenen Metallschiene sowie orangefarbenen, gebogenen Acrylglasscheiben besteht, die sich gemeinsam in Form eines Trapezes über den Garten sowie über einen Teil des Parkplatzes erstrecken. Hier werden gleich drei elementare Bestandteile der Firmenkultur aufgegriffen: die Schiene, mit der alles begann, das charakteristische Trapez sowie die Farbe Orange. Für die Gestaltung des Außenbereichs hatte das Unternehmen während der Bauphase den Wettbewerb „Kunst am Bau“ ausgeschrieben – aus diesem ging der Entwurf Dahlhausens als einstimmiger Sieger hervor. In Kombination mit den drei Trapezen, die den Haupteingang flankieren, sind die „Wahrzeichen“ somit schon aus der Entfernung gut zu sehen.

Lesen Sie dazu auch unseren weiterführenden Beitrag der Objektreportage über das neue Schulungszentrum unter Architektur.

Und hier das 1200Grad Video zu Eröffnung der Schlüter Workbox:

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