Schomburg-Broschüre: Effektive Vorsorge vor Radon

12 Seiten informieren über das Gefahrenthema Radon

Es ist ein akutes Problem: Radon, das radioaktive Edelgas aus dem Erdreich. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) macht gerade wieder in den Medien auf das Risiko aufmerksam. Der Grund? Aktuell wird verstärkt aus dem Homeoffice gearbeitet, in belasteten Gebieten eine nicht unerhebliche Gefahr. Befindet sich das Heimbüro etwa im Keller oder in einem Geschoss in Hanglage, kann die Belastung durch das radioaktive Gas schnell den von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Grenzwert von 100 Becquerel übersteigen. Dadurch steigt das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken.

Schomburg widmet dem Thema eine neue 12-seitige Broschüre, die Planern wie Architekten Hilfestellung gibt. Die Broschüre gibt Aufschluss über die Radon-Situation in Deutschland, geltende Vorschriften sowie die aktuellen Risiko-Gebiete. Ergänzt werden die informativen Kurztexte durch anschauliche Grafiken sowie einer Übersicht geprüft radondichter Produkte und Radonvorsorgesystemen für den Neubau und die Sanierung von Schomburg. Außerdem wird die Gefahr durch das natürlich vorkommende Edelgas Radon erklärt und mögliche bauliche Maßnahmen erläutert. Denn die gute Nachricht ist: Keiner muss Radon schutzlos ausgeliefert sein.

Doppelseite „Radonvorsorgesysteme für den Neubau und die Sanierung“. Foto: Schomburg

Moderne Systembaustoffe dichten zuverlässig auch schlecht zu lüftende Kellerräume ab und helfen so, das Edelgas außen vor zu lassen. Radon hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, durch Risse und Spalten in Gebäude einzudringen. Dort sammelt es sich und wird über die Luft in die Lunge eingeatmet, wo es im schlimmsten Fall Krebs verursachen. In Deutschland etwa ist das Gas die häufigste Ursache für Lungenkrebs gleich nach dem Rauchen.

In einigen Gebieten in Deutschland, den so genannten Radon-Vorsorgegebieten, besteht sogar in einigen Fällen die gesetzliche Pflicht zur Radonvorsorge und damit zur wirksamen Abdichtung. Neben den Wohnräumen sind auch Arbeitsplätze gesetzlich geschützt, Arbeitgeber müssen hier einen effektiven Schutz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter garantieren. Jedes fünfte Gebäude in Deutschland ist betroffen, oft wissen es die Bewohner oder die dort Arbeitenden gar nicht. Auch außerhalb der Vorsorgegebiete gibt es Regionen, die belastet sein können.

Die neue Broschüre „Effektiver Radonschutz – Vorsorge im System“. Foto: Schomburg

Bei der komplexen Problematik berät Schomburg umfassend. Die neue Broschüre ist nur ein Teil der Radon-Kommunikation. Auf der Website www.radon-info.org gibt es detaillierte Informationen mit besonderem Augenmerk auf die Möglichkeiten der Bauwerksabdichtung.

Die neue Broschüre „Effektiver Radonschutz – Vorsorge im System“ steht als kostenfreier Download auf www.schomburg.de und www.radon-info.org zur Verfügung.

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