PCI-Alpencup im Schatten der Alpen

Österreich gewinnt - Drittes Event der Augsburger fand in der Schweiz statt

And the winner is…. Österreich! Der Titel-Verteidiger aus dem vergangenen Jahr konnte auch beim diesjährigen PCI-Alpencup in der Schweiz wieder Rang 1 gewinnen. Die 21-jährige Sara Sinhuber und ihr Team-Kollege Florian Huber setzten sich gegen 8 weitere Team durch. Deutschland folgte auf Platz 2, als Nummer drei setzte sich Frankreich durch.

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Interview mit Stephan Tschernek zum PCI Alpencup 2023:

Zum dritten Mal veranstaltete die PCI Augsburg den PCI-Alpencup in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Nationaler Fliesenfachverbände (EUF). Die Veranstaltung fand dieses Jahr erstmalig in der Schweiz statt und war wie die beiden letzten Male eingebettet in ein attraktives Rahmenprogramm.

Beim PCi Alpencup sind Schnelligkeit und exaktes Arbeit gefragt.
Beim PCI Alpencup sind Schnelligkeit und exaktes Arbeit gefragt.

Vom 29. bis 30. Juni 2023 gingen 18 Nachwuchs-Handwerkerinnen und -Handwerker aus neun Ländern ins Rennen um den PCI-Alpencup-Wanderpokal. Das 2021 neu eingeführte Format, das PCI im Rahmen ihrer Nachwuchsförderung und in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Nationaler Fliesenfachverbände (EUF) veranstaltet, hat sich inzwischen etabliert und wächst weiter.

Gruppenfoto aller Teams
Gruppenfoto aller Teams.

Beim internationalen Leistungswettbewerb waren nunmehr neun Länder dabei: Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol sowie Dänemark, Frankreich, Norwegen, Schweden und Tschechien. Insgesamt achtzehn junge Handwerkerinnen und Handwerker gingen ins Rennen und zeigten an zwei Wettbewerbstagen ihr Können.

Austragungsort war 2023 erstmalig die Schweiz, das Event fand im Berufsbildungszentrum Dagmersellen in der Zentralschweiz nahe Luzern statt. Wie bereits bei den vorherigen PCI-Alpencup-Veranstaltungen musste jedes Zweierteam gemeinsam eine Aufgabe, die sich am Niveau der Berufs-Weltmeisterschaften (WorldSkills) bzw. -Europameisterschaften (EuroSkills) orientierte, in einem vorgegebenen Zeitfenster fertigstellen. Jeweils ein teilnehmendes Land ist bei der Aufgabenstellung federführend und stellt den Juryvorsitzenden. Nach Deutschland (2021) und der Schweiz (2022) war das in diesem Jahr Dänemark.

Blick in die Wettkampf-Halle.
Blick in die Wettkampf-Halle.

Coole internationale Atmosphäre

Die Rahmenbedingungen in der Schweiz waren perfekt. Das Bildungswerk in Dagmersellen bot optimale Vorraussetzungen für einen spannenden Wettkampf und den regen Austausch der Teams und Begleiter. Im Bildungswerk gibt es nicht nur ausreichend Platz für den Wettkampf, sondern auch Übernachtungsmöglichkeiten und eine Gastronomie.

Während in den Wettkampf-Kabinen fleißig gewerkelt wurde, beobachteten Trainer, Team-Begleiter und Zuschauer die jungen Handwerker-Athleten bei ihrer Arbeit. Da wurde geklebt, verfugt, geschnitten, gebohrt, geflucht, gelacht und ab und zu auch mal ein Schwätzchen gehalten. Die PCI hatte mit den Schweizer Gastgebern zudem einen unterhaltsames Rahmen-Programm auf die Beine gestellt, bei dem sich die Teams näher kennenlernen konnten und man europäische Kontakte pflegte. Neben dem Besuch eines Oldtimer-Museum standen abends Raclette-Essen und ein Barbecue-Abend auf dem Programm.

Video-Interview mit Manuel Karg und Lukas Schmittlutz

Schwierige Wettkampf-Aufgabe

Auch in diesem Jahr standen die Wettbewerbsteilnehmer beim PCI-Alpencup vor anspruchsvollen Herausforderungen, bei denen sie ihre Vielfältigkeit unter Beweis stellen mussten. Eine dieser Herausforderungen bestand darin, eine Wand mit Riemchen im Fischgrätmuster diagonal zu verlegen. Hierbei kam es besonders auf die Genauigkeit der Schrägschnitte an. Im Duschbereich war eine Sitzbank mit Mosaik zu verkleiden.

Dabei war es erforderlich einen planebenen Verlegeuntergrund herzurichten, damit das Mosaik optisch sauber aufgeklebt werden kann. Des weiteren mussten großformatige Wand- und Bodenfliesen mit exaktem Fugenbild und planebener Oberfläche hergestellt werden. Beim Verfliesen des Waschtisches war absolute Präzision beim Zuschneiden der Teilstücke notwendig. Das Gefälle im Duschbereich wurde durch das Erstellen eines Estrichs hergestellt.

Objekt der Begierde: Die 9 Teams und der Pokal.
Objekt der Begierde: Die 9 Teams kämpften um den Pokal.

Nachwuchsförderung für das Handwerk

Ziel des PCI-Alpencups ist es, die jungen Handwerker im Rahmen der Nachwuchsförderung zu unterstützen, ihnen die Möglichkeit zu geben, international zusammenzukommen, sich auszutauschen und sich letztlich auch untereinander in ihrer Leistung messen zu können. 2022 siegte das Team Österreich mit Timo-Nils Theisl und Patrick Hollerer, 2021 gewann das Team Deutschland mit Silas Dulle und Tim Necker.

Parallel fanden deutschlandweit im gesamten Monat Juni, der unter dem Motto „Check die Fliese – meine Zukunft im Fliesenleger-Handwerk“ stand, dezentrale Schulungsevents und Workshops an verschiedenen Standorten für den Nachwuchs im Fliesenleger-Handwerk statt.

Der diesjährige Event fand im Bildungswerk in Dagmersellen/ Schweiz statt. Fotos: Redaktion/ PCI
Der diesjährige Event fand im Bildungswerk in Dagmersellen/ Schweiz statt. Fotos: Redaktion/ PCI

„Wir engagieren uns seit vielen Jahren für die Nachwuchsförderung, insbesondere im Handwerk. Der PCI-Alpencup motiviert junge Menschen im Handwerk, weckt Begeisterung und bestärkt sie in der Ausbildungswahl“, so Stephan Tschernek, Leiter Marketing PCI Gruppe. „Der PCI-Alpencup hat sich etabliert und ist weiter mit nunmehr neun teilnehmenden Ländern gewachsen.“

Weitere Infos mit Fotos, Filmen und Eindrücken vom diesjährigen PCI-Alpencup gibt es unter www.pci-alpencup.com.

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