Parkett liegt in Österreich im Trend

Holzfußböden mehr denn je gefragt

Der österreichische Markt für Bodenbeläge und Parkett wuchs im Jahr 2021 auf breiter Front. Die entscheidenden Wachstumsbeiträge kamen von Parkett, zeigen aktuelle Daten aus drei Marktstudien des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse.

Nicht zuletzt als Folge von Rebound-Effekten im Nicht-Wohnbau und steigenden Verkaufspreisen wuchs der Markt für Bodenbeläge und Parkett im vergangenen Jahr außerordentlich rasch. Laut aktuellem Branchenradar Bodenbeläge und Parkett in Österreicherhöhten sich die Herstellererlöse um 7,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 337,8 Millionen Euro. Die Nachfrage wuchs um 3,5 Prozent gegenüber Vorjahr.

Für das Umsatzplus sorgte vor allem der Anstieg bei Parkettböden. Im Jahresabstand stiegen die Herstellererlöse um 11,4 Prozent auf knapp 170 Millionen Euro. Damit steuerte Parkett nahezu drei Viertel zum Marktwachstum bei. Grund dafür war auch die zunehmende Kannibalisierung anderer Bodenbelagsarten, allen voran Laminat. Laminat wuchs im letzten Jahr nur noch wertmäßig. Im Wohnbereich ist Parkett mittlerweile der dominierende Fußbodentyp, insbesondere in Eigenheimen, da sich auch das Einsatzgebiet elastischer und textiler Bodenbeläge mehr und mehr auf den Nicht-Wohnbau einengt. Demzufolge wuchsen im Jahr 2021 alle anderen Bodenbeläge deutlich langsamer als Parkett. Im Vergleich zu 2020 stieg der Umsatz mit Laminat um 2,4 Prozent, mit elastischen Bodenbelägen um 3,9 Prozent und mit textilen Bodenbelägen um 4,2 Prozent.

Tabelle Branchenradar: Marktentwicklung Bodenbeläge und Parkett total in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro

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