Mahler Fliesen-Event in Fürstenfeldbruck

Über 900 Besucher auf der Mahler-Hausmesse 2020

Nachdem zuvor Sturmtief Sabine übers Land gezogen war ist, präsentierte sich die Natur am vergangenen Wochenende geradezu frühlingshaft mit angenehmen Temperaturen und reichlich Sonnenschein – und bildete somit den idealen Rahmen für einen Ausflug. Oder den Besuch des diesjährigen Fliesen-Events von Mahler in Fürstenfeldbruck. Bereits zum fünften Mal hatte das Augsburger Handelsunternehmen seine Kunden zur Hausmesse ins Veranstaltungsforum Kloster Fürstenfeld eingeladen, um sich im historischen Ambiente einen Überblick über die Produktneuheiten im Bereich Fliesen, Bodenbeläge, Zubehör, Bauchemie und Werkzeuge zu verschaffen.

Über 40 Lieferanten – das Who-is-Who der deutschen und internationalen Hersteller – hatten ihre Neuheiten mitgebracht. Erstmals erhielten die Aussteller von Baugeräten und Werkzeugen einen eigenen Saal. In der „Fliesenschau 2.0“ informierte Mahler über das Thema „Virtuelles Verlegen von Fliesen und Böden in realen Räumen“ und die Besucher ließen sich von den digitalen Möglichkeiten für die Fliesenpräsentation inspirieren. An den beiden Tagen konnten Dr. Michael Mahler und sein Team mehr als 900 Kunden aus insgesamt 300 Unternehmen – vom Bodensee bis Salzburg – begrüßen.

Passend zum Wetterumschwung lautete auch das Motto der diesjährigen Veranstaltung: „Frische Impulse für Ihren Geschäftserfolg 2020!“ Auf dem Mahler-Fliesen-Event gab es die Trends für die neue Saison 2020 zu entdecken. Die erste Hausmesse Mahlers ging in 1998 im Kloster Andechs über die Bühne. „Wir sind dort klein angefangen und hatten mit dieser Veranstaltung einen Nerv getroffen, denn schon bald wurde es aufgrund der großen Nachfrage unserer Kunden zu klein“, erinnert sich Dr. Michael Mahler.

Über 40 Lieferanten – das Who-is-Who der deutschen und internationalen Hersteller – hatten ihre Neuheiten mitgebracht.

„Unser Ziel war und ist es, mit dieser Bemusterungsmesse unsere Kunden bestmöglich zu erreichen.“ Zunächst jährlich, entschied man sich bald für einen zweijährigen Rhythmus, und zwar immer im „Nicht-BAU-Jahr“. In diesem Jahr bildeten die früheren Stallungen und Scheunengebäude des historischen Bauensembles in Fürstenfeld bereits zum fünften Mal die „Location“ für die Mahler-Hausmesse. „Hier stimmt einfach alles“, so Peter Wenzky. „Angefangen vom historischen Charme der alten Gemäuer über die gute Erreichbarkeit bis hin zum Catering. Unsere Gäste sind immer wieder begeistert“, so der Mahler Spartenleiter Fliese.

Beratungsprozess professionalisieren und beschleunigen

Im Zentrum der Präsentation stand das Thema der Digitalisierung. Mahler unterstützt seine Kunden bei der Wahl der passenden Materialien und gibt ihnen neue technische Möglichkeiten an die Hand, um den Beratungsprozess in der Ausstellung zu professionalisieren und zu beschleunigen. Das Thema spielte auch die zentrale Rolle bei der Eröffnung der neuen Ausstellung in Augsburg im vergangenen Herbst, über die wir hier berichteten. Die Fachberater/innen sind mit Tablets und kleinen Scannern ausgestattet, scannen den QR-Code auf der Fliese ab, speichern die Information auf dem Tablet, um an einem der Bildschirme in der Ausstellung dem Kunden dann seine Fliesenauswahl in virtuellen Räumen zu präsentieren. Gleichzeitig kann die Fugenfarbe ausgewählt werden, ein zweites Produkt im Vergleich auf der gleichen Fläche verlegt oder das Verlegemuster verändert werden.

In der „Fliesenschau 2.0“ informierte Mahler über das Thema „Virtuelles Verlegen von Fliesen und Böden in realen Räumen“ und die Besucher ließen sich von den digitalen Möglichkeiten für die Fliesenpräsentation inspirieren.

„Das wird von unseren Kunden sehr gut angenommen“, zeigt sich Dr. Michael Mahler zufrieden. „Und auch die Industrie hat verstanden“, ergänzt er. Denn bis vor kurzem haperte es noch an der Qualität der zur Verfügung gestellten Bilddaten. „Wir sind jetzt in der Lage, auf kleinstem Raum und einem Maximum an Fläche ein absolut realistisches Bild dessen zu zeigen, wie das Material im Raum wirkt – inklusive Lichtwirkung und Haptik“, so Wenzky. „Das Thema ist angekommen und unsere Kunden ziehen mit.“ Sie erwerben die Lizenz und können dann das digitale Raumstudio in ihren Ausstellungen nutzen. „Wir halten dieses neue Tool stets auf dem aktuellen Stand und pflegen es weiter; das ist bundesweit einzigartig.“

Erweiterung des Sortiments als Reaktion auf die Nachfrage

Tobias Hillenbrand:„Mahler gibt auch anderen Bodenbelägen immer breiteren Raum als Reaktion auf die Markterfordernisse.“

Auch bei Mahler nehmen seit einigen Jahren Holz- und Designbeläge einen immer größeren Stellenwert ein und Produkte aus Holz, Vinyl und anderen Materialien ergänzen das (Fliesen)-Sortiment. Wie viele „klassische Fliesenhändler“ reagierte auch Mahler auf die Nachfrage im Markt und will dieses Segment seinen Kunden nicht vorenthalten. Demzufolge sind auf den Hausmessen mittlerweile die Hersteller dieser Produkte in stattlicher Zahl präsent. Wie zum Beispiel Parador. Der münsterländische Hersteller von Parkett, Laminat- und Vinylböden war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. „Wir arbeiten seit sieben Jahren mit Mahler zusammen“, so Tobias Hillenbrand, Parador-Verkaufsleiter für Bayern und Teile Baden-Württembergs. Mahler gebe neben den Fliesen anderen Bodenbelägen immer breiteren Raum als konsequente Reaktion auf die Markterfordernisse, so Hillenbrand. „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, den Fliesenleger auch für andere Produktbereiche zu sensibilisieren, damit Handel und Verleger von dem stetig wachsenden Potential am Markt partizipieren. Wir bei Parador unterstützen Mahler und dessen Kunden mit Produktschulungen, damit diese die neuen Produkte optimal in ihren Arbeitsalltag integrieren können.“

Erstmals erhielten die Aussteller von Baugeräten und Werkzeugen einen eigenen Saal.
KWG-Geschäftsführer Thomas Biebusch: „Mit unserem Mineraldesignboden „Java“ bieten wir eine Produktneuheit (auch) für den Fliesenleger.“

Ähnlich sieht es auch KWG-Geschäftsführer Thomas Biebusch: Mit seinem neuen Mineraldesignboden „Java“ bietet der Hersteller eine Produktneuheit (auch) für den Fliesenleger. Und nicht zuletzt aufgrund der schnellen und unkomplizierten Verarbeitung ohne Schmutz eigne sich das Produkt besonders auch für die so genannten „Mobilen Generalisten“, die letztendlich ja auch Kunden des Baustoff- und Fliesenfachhandels seien, so Biebusch. Das Produkt könne sowohl am Boden als auch an der Wand großflächig verlegt werden. Aufgrund des geringen Gewichts können mannshohe Platten von einer einzigen Person verarbeitet werden.

Udo Braun, Meissen-Keramik-Gebietsleiter Bayern fand lobende Worte für das einzigartige Ambiente.

Zum dritten Mal war Lux Elements in Fürstenfeldbruck mit dabei. „Die Veranstaltung hat sich sehr gut im Reigen der deutschen Hausmessen positioniert“, findet Vertriebsleiter Marco Lutz. Er schätzt besonders die „sehr hochwertige Ausstellung, die familiäre Atmosphäre sowie die Freundlichkeit des gesamten Mahler-Teams. Hier spürt man die freundschaftliche Beziehung zu den Kunden“, so Lutz.

Premiere feierte auch Sicis. Der Hersteller von hochwertigem Glasmosaik aus Ravenna überzeugte mit seinem Angebot an „personalisierten Produkten, mit denen wir im Interior-Design gewissermaßen ein Statement setzen“, so Stefan Scherf, Vertriebsleiter Deutschland. „Wie in der Mode wollen wir das Zuhause mit besonders hochwertigen Details aufpeppen“, so Scherf, der sich von der Organisation und der Betreuung durch das Mahler-Team begeistert zeigte.

Stefan Scherf und Gracia Beate Woznicki präsentierten den Glasmosaikhersteller Sicis in Fürstenfeldbruck.

„Wir konnten bereits in den ersten vier Stunden zahlreiche interessante und erfolgversprechende Gespräche mit den Besuchern führen“, ergänzt seine Kollegin Gracia Beate Woznicki. „Tolles Ambiente, gute Kundenkontakte“, so auch das Zwischenfazit von Udo Braun von Meissen Keramik. Der Gebietsleiter für Bayern ist seit einem halben Jahr bei Meissen Keramik und war zuvor für ein führendes Handelsunternehmen in Franken sowie einen Bauchemiehersteller tätig.

Auf großes Interesse beim Messepublikum stießen die Dauerworkshops und die Verarbeitung der Materialien. Gezeigt wurden die Großformat-Verlegung, das Versetzen von Terrassenelementen auf Stelzlagern sowie die Verarbeitung von Vinyl-, Holz-, Mineral- und Designbelägen.

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