Foto: SKS / Katoo Peeters

Historisches Herrenhaus wird zu High-End-Boutique-Hotel

Boutique-Atmosphäre in eigenwilliger Landschaft

Mitten im westeuropäischen Raum erstreckt sich auf einer Fläche von circa 11.200 Quadratkilometern ein ausgedehntes Waldgebiet, dass sich Belgien, Luxemburg und Frankreich teilen: Die Ardennen. In die Geschichtsbücher ziemlich unrühmlich eingegangen ist die Region im 2. Weltkrieg unter dem Begriff „Ardennenoffensive“ („Wacht am Rhein“), mit der Hitler-Deutschland den Nachschub von Kriegsmaterial der Alliierten abschneiden wollte. Daraus wurde bekanntermaßen nichts, hat aber auf beiden Seiten fast 40 000 Menschenleben gekostet. Das Blutvergießen sollte man nicht vergessen, auch wenn die Region heute zu einem überaus beliebten Ausflugsziel im Herzen Europas zählt. Das hat auch viel mit Mystik zu tun, denn im Zentrum sind die Ardennen ein ausgedehntes raues Waldgebirge mit einer eigenwilligen, die Fantasie anregenden Landschaft. Insofern passt das historische Anwesen „Château de Vignée“ am Rande von Villers-sur-Lesse in der belgischen Region Wallonien sehr gut in diese eigenwillige Landschaft, aus der es sich wie ein Wahrzeichen erhebt.

Das ursprüngliche Herrenhaus mit dazugehörigem Bauernhaus ist tief in seiner 400-Jährigen wechselvollen Geschichte und seiner Umgebung verwurzelt: Es wurde auf den Ruinen eines früheren Gebäudes erbaut, mit Materialien und Marmor aus der Region. Zu seiner wechselvollen Geschichte gehört zwangsläufig auch der 2. Weltkrieg, als es zum Feldhospital umfunktioniert wurde. Eine Episode, die nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass das Château de Vignée sich stets mit der Landschaft identifiziert hat. So war es seit dem 17. Jahrhundert ein Treffpunkt für Jäger. Ein Umstand, den das Haus auch heute nicht leugnet.

Denn inzwischen hat es sich zu einem angesagten High-End-Boutique-Hotel gewandelt, das Teil ist von Relais & Chateaux, einer Vereinigung, die über 580 unabhängige Hotels und Restaurants mit einzigartigem Charakter versammelt. Auch nach der im vergangenen Jahr fertig gestellten Sanierung erzählt das von den Designern des Studios WeWantMore entworfene Interieur kunstvoll zum Schmunzeln anregende Geschichten, die von der Jagd erzählen und so die ursprüngliche Ardennen-Landschaft auf poetische und oftmals überraschende Weise ins Innere des Hauses überführen, die auf diese Weise, den Gästen den authentischen Charme der Ardennen erleben lassen.

Foto: SKS / Katoo Peeters

Das spielte bei der Badgestaltung des Châteaus allerding eine eher untergeordnete Rolle. Hier haben die Designer einen Kompromiss gefunden zwischen bodenständiger, in Farbgebung, Maserung und Textur ausdrucksstarker Marmorbekleidung von Wand und Boden und Design-Ikonen für die sanitäre Ausstattung. So scheint das schwarz-matte Finish der Armaturen der Serie „Tara“ (Dornbracht) zumindest in den Duschkabinen gewissermaßen Teil der Maserung des Marmors zu sein. Auch die matt schwarz emaillierten Waschbecken (Alape) gehören in die Kategorie Design-Klassiker und ergänzen somit das Gesamtbild.

Wer Spaß an einem ausgefallenen und witzigen Einrichtungsstil hat, ist in dem Hotel „Château de Vignée“ im Herzen der Ardennen genau richtig. Das aus dem 18. Jahrhundert stammenden Herrenhaus mit angeschlossenem Bauernhof ist gespickt voll mit künstlerischen Jagdszenen, denen anzusehen ist, dass sie nicht allzu ernst genommen werden wollen. Aber sie zitieren die Geschichte des Hauses, das in frühen Jahren Treffpunkt der Jäger war. Der traditionelle Stil wurde im Rahmen der Renovierung neu interpretiert. Die Gästebäder wurden sehr hochwertig mit Marmor, der zum Teil aus der Gegend stammt, gestaltet. Dazu leisten Design-Armaturen ihren Beitrag: Tara in Schwarz matt von der Dornbracht AG. Die Waschbecken vom Typ „ABKE 400“ und „AS 400“ (ebenfalls in Schwarz) lieferte Alape.

Foto: SKS / Frederik-Vercruysse

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