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Gesteinskundliches: Granit

… aus den Tiefen des Erdinnern

Granite zählen zu den Tiefengesteinen. Sie sind aus Magma entstanden. Es gelang der glutflüssigen Schmelze durch Risse und Spalten innerhalb der Erdkruste nach oben aufzusteigen. Doch darüberliegende, kompakte Gesteinsschichten hinderten die Schmelze daran, wie beispielsweise bei Vulkanen, bis an die Oberfläche durchzubrechen. Sie blieben als Pfropf im Erdinnern stecken. In dieser Lage war die Umgebungstemperatur kühler und so begann die Schmelze zu erstarren. Dabei bildeten sich Kristalle. Da dieser Zeitraum über Jahrmillionen hinweg andauerte, hatten die Kristalle genügend Zeit ausgiebig zu wachsen, sodass die einzelnen Minerale in Graniten auch heute noch mit blossem Auge sehr gut unterschieden werden können.

Granite haben immer eine gekörnte Textur, die an Salz und Pfeffer erinnert. Bei vielen der bunten, stark texturierten Gesteine, die auf dem Weltmarkt unter der Bezeichnung angeboten werden, handelt es sich aus gesteinstechnischer Sicht nicht um Granite, sondern um Gesteine, die anderen Gesteinsfamilien angehören. Meist haben sie jedoch ähnliche technische Gebrauchseigenschaften wie Granite.
 Die Minerale, aus denen Granite hauptsächlich bestehen, sind bereits seit langem bekannt. Schon Goethe sagte hierzu: „Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess´ ich nimmer.“

via: steinkultur.eu

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