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Carlo Cit. Foto: Hansa UB
Carlo Cit. Foto: Hansa UB

Carlo Cit: Österreich Zahlen stimmen nicht

Mitte Mai haben wir in einem Beitrag über einen Trend zu höherpreisigen Fliesen in Österreich berichtet (sieh Artikel hier). Dabei wurden vom Marktforschungsinstitut „Branchenradar“, von dem die Presseinformation und die Zahlen stammten, auch generelle Informationen zum österreichenischen Markt gegeben, die Carlo Cit vom der Hansa Unternehmensberatung so für nicht korrekt hält. Carlo Cit schreibt uns:

„Die Aussage über das Absatzvolumen 2016 von 12,8 Mio. m² ist falsch. Richtig ist, dass das Absatzvolumen ca. 19,5 Mio. m² betrug. Allein die Produzenten aus Italien exportierten 11,2 Mio. m² und die deutschen Hersteller – Mitglieder und Nichtmitglieder des BKF – 3,9 Mio. m² nach Österreich. Beide Länder erreichen ein Volumen von 15,1 Mio. m². Der Rest von ca. 4,4 Mio. m² verteilt sich auf spanische, türkische, tschechische und polnische Produzenten. Nachfolgend ein Überblick über das Absatzpotenzial der letzten Jahre:

2010: 17,9 Mio. m²
2012: 19,7 Mio. m²
2014: 20,1 Mio. m²
2016: 19,5 Mio. m²

Die italienischen Produzenten erzielten 2016 einen Zuwachs von 6,27 % auf 11,2 Mio. m² und sind die dominierenden Hersteller im österreichischen Fliesenmarkt mit einem Marktanteil von 57 %. Beim Umsatz beträgt der Marktanteil sogar über 60 % auf Basis VK-Preise der Industrie. 2017 kann mit demselben Absatzvolumen wie 2016 gerechnet werden.“

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