Bostik schließt Niederlassung Schwepnitz

Produktion wird stufenweise verlagert und Ende 2025 geschlossen

Bostik, Anbieter von Kleb- und Dichtstoffen mit Hauptsitz in Borgholzhausen, gab Mitte April 2024 bekannt, dass die Produktion am Standort Schwepnitz stufenweise verlagert und die Niederlassung Ende 2025 geschlossen wird. Mit dieser Maßnahme wird die Strategie der Konzentration von technologischen Schwerpunkten an einzelnen Produktionsstandorten fortgeführt. Von der Verlagerung ist überwiegend das PU Schaum- und Dichtstoffportfolio für das Segment kleben, dichten und füllen betroffen. Silikone werden zukünftig in Borgholzhausen (Deutschland) sowie Oosterhout (Niederlande) und PU-Montageschäume in Buftea (Rumänien) produziert.

Hauptsitz Borgholzhausen. Foto: Bostik
Hauptsitz Borgholzhausen. Foto: Bostik

Gleichzeitig wird die Produktion am DACH-Hauptsitz in Borgholzhausen weiter ausgebaut, um diese Verlagerung erst zu ermöglichen. Zudem wird am gleichen Standort mit der Bostik Academy ein neues Schulungszentrum im vierten Quartal dieses Jahres eröffnet, um die Schulungsaktivitäten für das Handwerk weiter zu erhöhen. Diese Maßnahmen sowie weitere zukünftige Investitionen sollen die Wettbewerbsfähigkeit in einem anspruchsvollen Marktumfeld erhöhen.

Die Planung sieht vor, die Herstellung der einzelnen Produkte schrittweise zu verlagern. Bis zum Ende des Jahres 2025 soll schließlich der Rückbau von technischen Anlagen und Einrichtungen erfolgen und der Betrieb eingestellt werden. Die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden durch einen freiwilligen Sozialplan abgemildert, heißt es dazu in einer Presseinformation des Unternehmens.

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